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Bruce Reynolds, 1 Meter Engländer/1 Meter Schotte, ist in Bahrain geboren und lebte in Mittelamerika und der Karibik, in London, Frankreich, Deutschland und zur Zeit in der Schweiz.


Als Sekundarschüler fing er an bei Gerorges Sergides klassische Gitarre zu lernen, und wurde von seiner Vorliebe für spanische und südamerikanische Gitarrenmusik angesteckt.

Als junger Gitarrist in den späten Siebziger Jahre in London, spielte er bei verschiedenen Rock Bands mit und sammelte seine ersten professionellen Erfahrungen.


Als er 1979 nach Frankreich zog traf er während seiner Pariser Zeit viele Gypsy Swing Musiker die ihn mit ihrem Spielen und ihrer Liebe zu Django Reinhardt tief beeindruckten, so sehr dass dieser letztere bis zum heutigen Tage einer von Bruces wichtigsten Einflüssen bleibt.


Nach einem Jahr in Deutschland während dem er im Olympiapark in München mit der deutschen Jazz Rock Band Parzival auftritt, ging er mit den Hectors auf Europa-Tournée.


Danach ließ er sich für ein paar Jahre in der Schweiz nieder und spielte bei einer der heißesten schweizerischen Bands jener Jahre, Extrem Normal, mit. Er nahm bei zwei Tournéen teil und spielte dabei in der Schweiz und Europa.


Acht Monate lang war er bei der Belgien- Holland-Tournée der holländischen Rock Opera “Ik, Jan Kremer” engagiert, bevor er mitte der Achziger Jahre zurüch nach London zog. Einer der ersten Aufträge den er da bekam, war die Musik für das Battersea Power Station Development Project zu komponieren.


Er wurde rasch zu einem vielgefragten Session-Gitarristen und nach einem paar Jahren wurde er von den britischen Rock-Legenden John McCoy und Nicky Moore in die Band Mammoth aufgenommen.


Als Moore unerwartet die Band verließ, kam Bruce mit der Notting Hill Gate Szene in Berührung und traf Musiker mit denen er während den darauffolgen 13 Jahren arbeitete, wie U-Cef, Bill Hurley (mit der Fullmoon Blues Band), den Songwriter Nick Graham, Mark Sayfritz (D.O.G. / Verve/ EMI) Sarah Jay (Massive Attack), Leroy Quyntyn Band, Colin Peel und Rolly Kerridge der ihm zu der ersten von drei Tournéen mit der Gilbert O'Sullivan Band verhalf.


Mitte der Neunziger Jahre fing er mit der Debüt-CD von Big Business, “Something Must be Wrong” (Record Junkie/ Rec Rec) an, als Musikproduzent zu arbeiten.


Dann kam die Produktion von Mich Gerbers erster CD, Mystery Bay, die Bruce in London aufnahm und in der Schweiz abmischte.

Es folgten ein klassisches Gitarren-Solo-Album (The Classical Album), eine Live-CD in Moskau mit Bill Hurley und eine Studio-CD der London Blues Band.


Während dieser ganzen Zeit schrieb Bruce Musik für unzählige Projekte und verfügt jetzt über einen riesigen Katalog von Aufnahmen.

2004 produzierte er Chris Jaussis erste CD “5 Blue”


2007 verließ er erneut London und ließ sich wieder in der Schweiz nieder. Er gründete seine eigene Band, das Bruce Reynolds Rock Trio.


Im April 2009 ist "Dedication", die erste Solo-CD, erschienen, und im Mai 2009 "Cry Wolf", die erste Bruce Reynolds Rock Trio Live-CD

Die unzähligen verschiedenen Einflüsse und Erfahrungen seiner Musikerkarriere haben einen unglaublich vielseitigen Musiker aus ihm gemacht. Sein Stil besteht aus einer Mischung von Hard Rock, Blues, Gypsy Swing, arabischer Musik und klassischer Gitarre.

Zur Zeit ist sein Gitarrenspiel bei Auftritten seines Rock Trios sowie des Luna Llena Duo mit der neapolitanischen Mezzosopranistin Simona Mango und des Hot Club de Maygut zu hören.


Obwohl er ein Fan von Satriani und den großen amerikanischen Gitarristen ist, bleibt er doch ein ausgesprochen britischer Rocker. Und obwohl er den Großen wie Hendrix und Django höchsten Respekt zollt, schafft er es doch, mit seiner Rock Gitarre immer etwas Frisches und Originelles zu sagen.

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